Schweiz kompakt
Jugendlicher in der Schweiz an Schweinegrippe erkrankt
Kategorie: NEWSImmer mehr Menschen erkranken in der Schweiz am H1N1-Virus. Die gemeldeten Fälle sind in der letzten Woche nochmals drastisch angestiegen. Mittlerweile musste auch ein Jugendlicher auf die Intensivstation verlegt werden.
Die Schweinegrippe ist nicht aufzuhalten. Immer mehr Menschen erkranken in der Schweiz am H1N1-Virus. Die Gesamtzahl ist laut "Tagesanzeiger.ch" auf 6991 gestiegen. In der letzten Woche sind laut Tagi 2432 neue Fälle bekannt worden. Das Bundesamt für Gesundheit teilte mit, dass 24 Patienten ins Spital eingewiesen werden mussten. Damit steigt die Gesamtzahl auf 123. Zudem mussten einige Patienten auf die Intensivstation verlagert werden. Darunter befindet sich auch ein Jugendlicher. Sorgen bereitet den Experten, dass immer mehr junge Menschen von der Schweinegrippe schwer befallen werden. Letzte Woche wurden gemäss dem BAG 350 Arztkonsulationen auf 100'000 Einwohner verzeichnet. Zur Zeit ist die saisonale Grippe noch nicht im Umlauf, weshalb so gut wie alle Erkrankungen mit Grippesymptomen auf das H1N1-Virus zurückzuführen sind. Die Anzahl der Todesfälle aufgrund der Schweinegrippe soll weltweit auf 6770 gestiegen sein, berichtet der "Tagesanzeiger.ch".
Ein 45-Jähriger ist in Obwalden gestorben
Die Anzahl der Todesfälle aufgrund der Schweinegrippe sind in der Schweiz auf vier gestiegen. Am letzten Samstag ist in Obwalden ein 45 jähriger Mann wegen der Schweinegrippe gestorben. Der Stabschef des Führungsstabs des Kantons Obwalden teilte gemäss Tagesanzeiger mit, dass der Verstorbene an erheblichen Vorerkrankungen gelitten habe. Genauere Angaben wollte man nicht machen. Kommuniziert wurde der Todesfall erst am Donnerstag, da man zuerst die gerichtsmedizinischen Untersuchungen abwarten wollte. Zuerst musste die Todesursache festgestellt werden. Die Analysen haben ergeben, dass der Mann am H1N1-Virus erkrankt war. Zuvor war in Basel ein viermonate altes Baby an einer Lungenentzündung gestorben, welche durch das H1N1-Virus ausgelöst worden ist.
Schweinegrippe Impfung laut WHO ohne Nebenwirkungen
Die Weltgesundheitsorganisation hat eine erste Bilanz zu den weltweit angelaufenen Impfungen gegen die Schweinegrippe gezogen. Laut des WHO-Sonderberaters für Grippe-Pandemien, Keiji Fukuda soll es bei den Impfungen zu den erwarteten Reaktionen wie Hautrötungen usw. gekommen sein. Ernsthafte Nebenwirkungen sind laut WHO ausgeblieben, gab Fukuda am Donnerstag in Genf bekannt wie NZZ.ch berichet. Auch die erst vor kurzem gemeldeten Fällen aus Kanada hätten sich nun als nicht Besorgnis erregend herausgestellt. Ausserdem seien bis jetzt noch keine gefährliche Mutationen des Virus beobachtet worden, die eine Immunität gegenüber dem Impfstoff zur Folgee haben würde.
