Schweiz kompakt
Verlassen US-Konzerne nun die Schweiz
Kategorie: NEWSDer neue US-Präsident Barack Obama hat angekündigt US-Firmen mit Sitz im Ausland in Zukunft stärker zu besteuern. Doch selbst in Amerika stösst er damit auf Kritik.
Obama möchte in Zukunft die US-Unternehmen welche ihren Sitz im Ausland haben stärker zur Kasse beten. Dies soll durch eine Revision des Steuergesetztes von Amerika ermöglicht werden. Dazu braucht Obama allerdings die Zustimmung des Kongresses und dies gilt als eher unwahrscheinlich. Selbst bei den Demokraten stösst die Idee von Obama auf wenig Gegenliebe. Schliesslich würde die neue Gesetzgebung für die US-Unternehmen eine grosse Mehrbelastung sein und deren Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Die grossen US-Unternehmen werden sich wohl heftig zur Wehr setzen. Auch für die Schweiz könnte die neue Gesetzgebung in der USA Auswirkungen haben. Schliesslich gibt es etliche Firmen welche ihren Sitz in die Schweiz verlegt haben. Zu den wichtigsten US-Firmen mit einer Niederlassung in der Schweiz zählen Google, Ebay, IBM, Hewlett-Packard, Pfizer sowie General Motors. Ob diese Firmen im Fall der Fälle ihren Sitz aus der Schweiz verlegen würden bleibt abzuwarten. Viele Experten halten dies für eher nicht wahrscheinlich, da die Steuern nicht der einzige Grund ist für diese Firmen in der Schweiz eine Niederlassung zu errichten.
Alternative Energien in der Schweiz fördern
In der Schweiz wurden zahlreiche Massnahmen zur Förderung von alternativen Energien gefördert. So auch den Bau eines Solardaches. Doch die Kantone fördern die Massnahme sehr unterschiedlich.
Wer auf seinem Dach eine Solaranlage bauen möchte, um damit die Energiekosten zur Senken kann dies zur Zeit sehr preiswert machen. Laut einem Zeitungbericht von "Blick" kostet eine Solaranlage auf dem eigenen Dach (5 Quadratmeter Kollektoren) zur Zeit etwa 14500 Franken. Von den Kantonen werden einem sehr unterschiedliche Beiträge zurück gezahlt. Im Kanton Basel bekommt man über 6000 Franken an die Solaranlage bezahlt. In Schaffhausen sind es 5000 Franken. In einigen Kantonen bekommt man gar nichts zurückvergütet. So beispielsweise in den Steuerparadiesen Schwyz und Zug.
